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Otalgal Ohrentropfen - Otologikum des Jahres 2010

Durch eine sanfte und konsequente Pflege der Gehörmuschel und des äußeren Gehörgangs können Erkrankungen in diesen Bereichen wirksam vorgebeugt werden. Wie auf dem überwiegenden Teil der äußeren Hautschichten, sind auch im Ohr Schweiß- und Talgdrüsen, die regelmäßig ein Sekret absondern. Darin sammeln sich Hautschuppen und Schmutzpartikel, es entsteht das „Ohrenschmalz“. Dieses Ohrenschmalz wird nach außen transportiert und sorgt so für eine natürliche Reinigung des Gehörgangs.

Wird zu viel Ohrenschmalz erzeugt oder verhärtet es sich, so wird der normale Abtransport gestört. Ein unangenehmes Druckgefühl entsteht, die Hörfähigkeit ist eingeschränkt und nicht zuletzt ist dieses Ohrenschmalz auch ein idealer Nährboden für Keime, die Entzündungen im Ohr hervorrufen können.

Es empfiehlt sich daher, die Ohren im äußeren Bereich regelmäßig zu reinigen. Wer ein Wattestäbchen hierzu verwenden möchte, sollte es nicht zu weit in den Gehörgang einführen, um nicht den Schmalz nach hinten in das Ohr zu pressen, wo sich ein Pfropf bilden kann.

Falls sich einmal zu viel Ohrenschmalz angesammelt hat und sich dieser evtl. sogar verfestigt hat, ist es wichtig, zunächst für eine Lösung des Pfropfens durch ein aufweichendes Produkt (z.B. Otitex) zu sorgen. Anschließend wird das Ohr vorsichtig mit körperwarmem Wasser ausgespült und wieder sorgfältig abgetrocknet.